Niederlage

Die Kraft der Verwandlung erlischt, wo ein Aspekt des Lebens totalitär wird. Die eigenen pragmatischen und romantischen Vorstellungen aufspüren, von wie das alles besser sein könnte, oder eben doch nur ein gutes Buch lesen. Es faszinieren, die doppel- und vielgesichtigen Wesen. Immer tiefer hineingraben in die mittelständische Entschleunigung und durchdeklinieren, wie zwingend aus der Coronakrise die Notwendigkeit von globaler Klimapolitik folgt.

Stillstand

Wir müssen endlich mal nicht mehr zur Arbeit gehen. Müssen zuhause bleiben. Uns ruhig verhalten und nicht im Park mit Freunden chillen gehen. Bis dass einem das Dach auf den Kopf fällt und das Internet zusammenbricht. Die Welt nach Corona soll ökologischer werden: Gerechter, ungefährlicher, freundlicher und langsamer soll sie sein. Wir fühlen uns erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kommen durfte.

Mit Sicherheit

In Sicherheit zu leben ist ein hoher Wert. Die eigene Sicherheit so zum Maßstab zu erheben, dass anderen der Schutz entsagt, entzogen, die Hilfe unterlassen wird, ist ein Verbrechen. Es ist die Verletzung der Rechte der Menschen, es ist eine mutmaßliche, vorsätzliche Nötigung von im Augenblick sich in einer mißlichen und geschwächten Position befindenden Gruppe von Menschen.

Klimakampf

Wir sind nicht auf Kurs. Mit den nachhaltigen Entwicklungszielen wollten die Vereinten Nationen Klimawandel, Armut und Hunger, Ungleichheit und Konflikte bekämpfen. Aber fast nichts ist erreicht. Die Anzahl der Hungernden ist im dritten Jahr in Folge gestiegen. Die Anzahl der Vertriebenen und Geflüchteten hat von 23 Millionen im Jahr 2000 auf gegenwärtig geschätzte 70 Millionen zugenommen. Umweltzerstörung, Artensterben und der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 haben weltweit stets zugenommen.