Ernährung

Gut ernährt will sagen, dass Seele, Geist und Sinne stets voller Glückseligkeit sind. Wer sich nicht richtig ernährt, dem hilft auch keine Medizin. Ein schlecht ernährtes Volk wird irgendwann die Regierung stürzen. Oder sich auf eine andere Reise begeben.

Lärm

Über dicht besiedelten urbanen Siedlingsstätten, wo sowiesoschon dauernd Kinder krakelen, Schaukeln quietschen, Kirchenglocken läuten, der Muezzin ruft und die Autos hupen, da braucht es nicht auch noch die gutbetuchten Anwält*innen, Ärzt*innen, Immobilienhaie und Notar*innen mit ihren Propellermaschinen am Himmel.

Wasser

Die Geschichte von Hochkulturen steht immer in unmittelbarem Zusammenhang mit Wasservorkommen und ihrer Verteilung. Aufbereitung und Förderung von Wasser erfordert technischen Verstand aber auch Verwaltungsstrukturen, denn faire, vertretbare, nachhaltige Verteilung von Wasser ist eine Aufgabe für Jurist*innen und Bürokraten.

Wissen Wollen

Wir wollen es wissen, die Entwicklung verstehen, die Zusammenhänge begreifen, unser Ich in Beziehung setzen zur Umwelt. Und erfahren dabei doch nur unserer Grenzen, unsere Beschränkungen auf ein Leben, das wir zählen in Jahren, in Tagen, in Stunden. Jeden Augenblick könnten wir ausgelöscht werden und in einem schwarzen Loch verschwinden. Und da machen wir uns Gedanken über steigende Temperaturen ...

Steuern

Ich zahle Steuern. Ich zahle gerne, ob als Gärtner oder als Berater, als Lehrer oder Flugbegleiter, als Chef oder als Verwalter. Aber dann möchte ich, dass mein Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung aller verwendet wird, dafür, dass auch andere, die vielleicht etwas weniger Glück im Leben hatten, auch eine Schulbildung erhalten und sich im Krankenhaus versorgen lassen können.

Niederlage

Die Kraft der Verwandlung erlischt, wo ein Aspekt des Lebens totalitär wird. Die eigenen pragmatischen und romantischen Vorstellungen aufspüren, von wie das alles besser sein könnte, oder eben doch nur ein gutes Buch lesen. Es faszinieren, die doppel- und vielgesichtigen Wesen. Immer tiefer hineingraben in die mittelständische Entschleunigung und durchdeklinieren, wie zwingend aus der Coronakrise die Notwendigkeit von globaler Klimapolitik folgt.

Stillstand

Wir müssen endlich mal nicht mehr zur Arbeit gehen. Müssen zuhause bleiben. Uns ruhig verhalten und nicht im Park mit Freunden chillen gehen. Bis dass einem das Dach auf den Kopf fällt und das Internet zusammenbricht. Die Welt nach Corona soll ökologischer werden: Gerechter, ungefährlicher, freundlicher und langsamer soll sie sein. Wir fühlen uns erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kommen durfte.

Mit Sicherheit

In Sicherheit zu leben ist ein hoher Wert. Die eigene Sicherheit so zum Maßstab zu erheben, dass anderen der Schutz entsagt, entzogen, die Hilfe unterlassen wird, ist ein Verbrechen. Es ist die Verletzung der Rechte der Menschen, es ist eine mutmaßliche, vorsätzliche Nötigung von im Augenblick sich in einer mißlichen und geschwächten Position befindenden Gruppe von Menschen.

Zuversicht

Ihre Fähigkeit, Harmonie zu produzieren scheint wirkungsvoll: Wie von Zauberhand sind die  Debatten verstummt, dass unbedingt endlich ein Kandidat der Entwicklungsländer den Währungsfonds leiten müsse, um ausgleichende Gerechtigkeit herzustellen oder die Armutsperspektive ins Führungsgremium zu bringen.

Transition

Heute befindet sich die Transformation in der Krise. Der Umbau zu einer sozial und ökologisch gerechten Welt will nicht so recht gelingen. Es scheint uns an der erforderlichen Kreativität zu fehlen. "Zukunftskunst": Die Fähigkeit, kulturellen Wandel, kluge Politik, neues Wirtschaften und innovative Technologien miteinander zu verbinden. Nur so werden Energie- und Mobilitätswende, die Ernährungswende oder der nachhaltige Wandel in unseren Städten möglich.